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Staffordshire Bullterrier helfen Menschen

 

Der Staffordshire Bullterrier in der tiergestützten Therapie

Hot Staff´s Win N Grin sorgt mit weiteren Besuchs- und Therapiehunden für gute Laune bei den Bewohnern in einer sozialen Einrichtung

erschienen in der Jahresausgabe 2009 des Bull & Terrier Journal
herausgegeben von der Gesellschaft der Bullterrier Freunde e.V.

erschienen im VDH/FCI Mitteilungsblättle 1/2010
herausgegeben vom VDH Landesverband Baden Württemberg für Hundewesen e.V.

Im Haus Sonnenblick, einer vollstationären Plegeinstitution für geistig und körperlich behinderte und psychisch kranke und alte Menschen in Bad Mergentheim ist gute Stimmung. Einige Patienten treffen sich im Foyer und im Aufenthaltsraum.
Als Hot Staff`s Win N Grin durch die Flure stürmt, kommt Leben in die Einrichtung. Bei seinem Einsatz begrüßt der Rüde die einzelnen Heimbewohner überschwänglich mit seiner rassetypischen Energie. Die Patienten reagieren sichtlich mit großer Freude, als Hot Staff´s Win N Grin sich ihnen zuwendet. Sofort entsteht eine lebendige Kommunikation und Interaktion der umstehenden Patienten untereinander und mit dem Fachpersonal.
In der Konzeption der Einrichtung ist die tiergestützte Therapie fest verankert. Im alltäglichen Ablauf sind regelmäßig bis zu fünf Hunde anwesend. Die Einrichtung bietet den Hunden Rückzugsräume und einen großzügigen eingezäunten Auslauf im Garten.


Einsatzgebiete für Besuchs- und Therapiehunde:
Einrichtungen für kranke Menschen,
körperlich oder geistig behinderte Menschen,
Senioren, Kinder
und psychisch kanke Menschen

Der Pflegedienstleiter Stefan Zadravec (Heilerziehungspfleger) begleitet den Staffordshire Bullterrier Rüden beim Kontakt zu den Patienten. Zusammen mit Hot Staff´s Win N Grin sucht er Patienten auf, die sich in ihren Zimmern zurückgezogen hatten. Der Rüde wendet sich intensiv den einzelnen Patienten zu. Diese genießen ausgiebig den Körperkontakt. Hot Staff´s Win N Grin geht mit viel Ausdauer und Ansprache auf den einzelnen Patienten zu. Wo Leere, Resignation, Antriebslosigkeit und Depression das Leben des kranken Menschen beeinflusst, werden jetzt Anzeichen von Freude erkennbar. Die Patienten werden zugänglich in der Kontakt- und Beziehungsgestaltung zum Pflegepersonal. Mit seinem unbefangenen Aufforderungscharakter erreicht der Staffordshire Bullterrier Rüde bei den Patienten eine Steigerung der Motivation. Beim Verlassen der Zimmer, schließen sich die einzelnen Patienten dem Heilerziehungspfleger und dem Rüden an, sind ermutigt in den Aufenthaltsräumen oder bei den Beschäftigungstherapien, Anschluss zu finden.

Therapiehunde arbeiten gezielt während der Anwendung zusammen mit dem Therapeuten oder Heilerziehungspfleger in der:

Psychotherapie
Blindentherapie
Ergotherapie,
Physiotherapie
Logopädie
Heilpädagogik

Der Hund bewirkt eine ganzheitliche Förderung der Sinneswahrnehmung. Die Patienten sehen, hören, riechen und fühlen ihn. Der Umgang mit dem Hund ist ein taktiles Wahrnehmungserlebnis. Die Patienten spüren das warme Fell beim Streicheln und Kraulen, die kühle, feuchte Nase, den Atem, die rauen Pfoten, die Bewegungen, das Wedeln des Schwanzes. Die meisten Bewohner lassen sich ausgiebig Hände und Gesicht lecken.
Die tiergestützte Therapieanwendung ist daher auch bei sehbehinderten Menschen sehr effektiv. Beim Kontakt mit dem Hund werden Feinmotorik (Finger- und Handbewegungen beim Streicheln und Leckerli geben), Grobmotorik und Körperkoordination (beim Spielen, Toben, Spazierengehen) sowie die kognitive Leistung gefördert.
Durch die Anwesenheit von Hot Staff´s Win N Grin können die Patienten Berührungsängste abbauen. Sie spüren seine Zuneigung und fühlen sich von ihm angenommen. Die Heimbewohner genießen mehr Lebensfreude und eine deutliche Steigerung ihrer Lebensqualität.

Ziele in der tiergestützten Therapie:
Zuwendung, Körperkontakt
Zugang, Kontakt- und Beziehungsgestaltung
Motivation und Antriebssteigerung
Förderung von Kommunikation und Interaktion
Förderung von Motorik und kognitiver Leistung
ganzheitliche Förderung von Wahrnehmung
angenommen sein
Annahme der eigenen Identität

Herzlichen Dank für die nette Bereitschaft von Stefan Zadravec, seinem Team und vor allem den Bewohnern der Pflegeeinrichtung Haus Sonnenblick in Bad Mergentheim für die Möglichkeit, über den tiergestützten Therapieansatz zu berichten.

Katja Winter
Hot Staffs

Besuchshunde arbeiten außerhalb der therapeutischen Anwendung zusammen mit ihrem Besitzer. Das Streicheln, Spielen, Toben und Spazierengehen mit dem Besuchshund ist ein Angebot an die Patienten.

Der Staffordshire Bullterrrier wird in Groß Britannien schon jahrelang und im Vergleich zu anderen Rassen bevorzugt in der Therapiearbeit in Pflegeeinrichtungen eingesetzt.
Der Staffordshire Bullterrier eignet sich besonders als Besuchs- und Therapiehund aufgrund seines ausgeprägten Aufforderungscharakters. Der SBT geht mit seiner rassetypischen Energie auf alle Menschen so lange und immer erneut zu, bis er sein Ziel erreicht hat und den Kontakt hergestellt hat. Der SBT verfügt über:
Anpassungsfähigkeit
Einfühlungsvermögen
Wesensstärke
Unbefangenheit
sucht ständig und immer erneut Kontakt zum Menschen
guter Umgang mit unkoordiniertem Körperkontakt (z. B von Kindern oder behinderten Menschen)  

Sozial engagierte Hundebesitzer können ehrenamtlich Pflegeinstitutionen (mit tiergestütztem Therapieansatz in deren Konzeption) zusammen mit ihrem Hund besuchen. Ein Besuchshund sollte bestens sozialisiert sein, über Wesensstärke, Belastbarkeit, einer hohen Reizschwelle und Sicherheit im Umgang mit Stresssituationen verfügen Nach Möglichkeit schon als Welpe mit dem Arbeitsfeld vertraut machen siehe auch Tiere helfen Menschen e. V http://www.thmev.de/
oder Pets as Therapy http://www.petsastherapy.org/

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