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Rassenporträt Staffordshire Bullterrier

Der Staffordshire Bullterrier

eine vielseitige Rasse, ein zeitgemäßer Hund, der auch in unserer Gesellschaft immer mehr an Popularität gewinnt

erschienen in der Jahresausgabe 2011 des Bull & Terrier Journal
herausgegeben von der Gesellschaft der Bullterrier Freunde e.V.

Der Staffordshire Bullterrier ist mit seiner Größe von ca. 36 cm und einem Gewicht von ca. 15 kg bei Hündinnen und ca. 38-40 cm und ca. 18 kg bei Rüden ein kleiner, komprimierte, kompakter ganzer Hund. Er passt mit auf jede Couch, in jede Wohnung und in jeden PKW und ist trotzdem ein kraftstrotzendes Energiebündel. Mit seinem kurzhaarigen Fell ist er pflegeleicht und unempfindlich. Als Begleiter ist er anpassungsfähig, begeisterungsfähig, neugierig, offen, zutraulich, aktiv und ausdauernd.

Der Staffordshire Bullterrier hat seinen Ursprung in Groß Britannien. Seine Wurzeln sind wie beim (Standard-) Bullterrier begründet im "Bull and Terrier". Einige seiner Ur-Ur-Ahnen wurden missbraucht für Hundekämpfe. Diese waren bis vor 200 Jahren legales und allgemein tolerierte Vergnügen der wettfreudigen Unterschicht. Kämpfen mussten Kampfhunde dieser Zeiten niemals gegen Menschen, sondern gegen andere Hunde, Bullen, Bären und wurden eingesetzt als erfolgreiche Rattenjäger. Sie waren schon derzeit stark verbunden mit Menschen, denn sie lebten in engsten räumlichen Verhältnissen in ihren Familien. Zudem verschafften die erfolgreichen Wettkämpfer ihren Besitzern großes Ansehen und waren häufig Ernährer der kleinen Leute aus der Arbeiterklasse des "Black County", dem Kohle- und Stahlgebiet in der Grafschaft Staffordshire in Mittel-England.

Mit der Expansion des Vereinigten Königreiches während der Kolonialzeit, wurde der Staffordshire Bullterrier weltweit ausgeführt und bis heute z.B. in Südafrika, Australien, Niederlande mit großer Population gezüchtet.

Angeregt und forciert von den gesellschaftlich höher etablierten ( Standard-) Bullterrier- Züchtern wurde 1935 der "Bull and Terrier" des Black County-Typs als Staffordshire Bullterrier beim englischen Kennel Club als eigenständige Rasse eingetragen. Man wollte sich durch die Namensgebung von den proletarisch geprägten Stafford-Leuten abgrenzen. Gleichzeitig wurde auch der Staffordshire Bull Terrier Club of England (Parent Club) gegründet.

Die erste Standardbeschreibung wurde für den Staffordshire Bullterrier festgelegt und seine Präsenz auf den Shows in England entwickelte sich zum heutigen Publikumsliebling. Gegenwärtig liegt der Staffordshire Bullterrier auf der Insel an fünfter Stelle der Beliebtheitsskala von Hunderassen, geht man von den gezüchteten Welpen mit Ahnentafeln aus.

Der Staffordshire Bullterrier fühlt sich am wohlsten im Mittelpunkt einer Familie. Er ist allen Menschen gegenüber, auch unbekannten, freundlich und überschwänglich. Er begegnet jedem mit der Rute wedelnd, freundlich, erwartungsvoll und einnehmend. Er ist begeisterungsfähig, aktiv, anpassungsfähig und äußerst belastbar. Der Staffordshire Bullterrier hat einen hohen Aufforderungscharakter, ist ausdauernd und offen für Körperkontakt.



Der Staffordshire Bullterrier liebt Kinder, ist in deren Gegenwart besonders zärtlich und anschmiegsam. Er liebt es wenn es lebhaft zugeht, ist für jeden Spaß zu haben, lässt sich ins Spiel integrieren und reagiert sofort auf Ansprache und Blickkontakt. Er wird in Groß Britannien als "Nannydog" (Kindermädchen) bezeichnet.

Der Staffordshire Bullterrier wird auf FCI Schauen weltweit ausgestellt. Er wird gerichtet nach dem festgeschriebenen Rassestandard. Bewertet werden Gesamteindruck, Anatomie, Gangwerk, Kopf, Gebiss und Wesen. Erwünscht sind vor allem Knochenstärke, ausgeprägter Kopf, dunkles und rundes Auge, gerade und kurze Rückenlinie, ausgeprägte Brusttiefe, gerade Front, gut gewinkelte Hinterhand, Ausdruck, Ausstrahlung und "Soundness" in der gesamten Erscheinung.

Der Staffordshire Bullterrier ist ein aktiver, begeisterungsfähiger, sportlicher und ausdauernder Begleiter. Spielerisch und einfühlsam gefördert, kann er auch im Hundesport BH, Agility, IPO 1,2,3 oder sogar als Rettungshund erfolgreich sein.

Der Staffordshire Bullterrrier wird in Groß Britannien schon jahrelang und im Vergleich zu anderen Rassen bevorzugt in der Therapiearbeit in Pflegeeinrichtungen eingesetzt.

Er eignet sich besonders als Besuchs- und Therapiehund aufgrund seines ausgeprägten Aufforderungscharakters. Er geht mit seiner rassetypischen Energie auf alle Menschen so lange und immer erneut zu, bis er sein Ziel erreicht hat und den Kontakt hergestellt hat. Der Staffordshire Bullterrier verfügt über:

Anpassungsfähigkeit
Einfühlungsvermögen
Wesensstärke
Unbefangenheit
Er sucht ständig und immer erneut Kontakt zum Menschen
Er verfügt über einen guten Umgang mit unkoordiniertem Körperkontakt (z. B. von Kindern oder behinderten Menschen)

Staffordshire Bullterrier Welpen werden in ihrem Wesen geprägt durch ihre Mutter, Aufzucht, Anbindung an Menschen, Erfahrungen und Erlebnisse. Sie sind temperamentvoll, neugierig, unerschrocken, ansprechend, offen und zutraulich. Wie Welpen anderer Rassen sollten sie Kontakte zu Artgenossen haben, um eine optimale Sozialisierung zu entwickeln.

Katja Winter
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